Von Dr. med. Ulrich Mohr

- Unsere Ernährung
- Biologische Abläufe
- Kriterien
- Hungergefühl
- Fasten

Unsere Ernährung

Nichts kommt uns so nahe, wie die Nahrung und doch lassen wir hier in vielen Fällen die notwendige Sensibilität vermissen. Das betrifft jeden einzelnen genauso wie die Gesellschaft insgesamt. Allein in den letzten 10 Jahren ist nach neuesten Erkenntnissen der Gehalt an Vitalstoffen in Obst und Gemüse zwischen 30 und 90% je nach Vitamin oder Mineral zurückgegangen. Monokulturen, Pestizide und Überdüngung fordern ihren Preis. Selbst die Versorgung aus dem eigenen Bio-Garten bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der saure Boden führt zu einer Verminderung der Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen an der Wurzel.

Gesunde Ernährung braucht Lust und ist immer individuell.

Heute geht man in der Medizin davon aus, dass etwa 70% aller Erkrankungen zumindest wesentlich durch die Ernährung mit verursacht werden. Die Bandbreite der Gesundheitsstörungen reicht von einfacher Infektanfälligkeit und Stressinstabilität oder Müdigkeit, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und vieles andere bis hin zu allgemeiner Lebensunlust und Depressionen. Wir stimmen der Bedeutung der Ernährung zu, aber betonen die Individualität der täglichen Kost. Gesund kann nur sein, was individuell zum Glaubens- und Wertesystem des einzelnen passt. Das ist keine Frage der Disziplin, sondern eine der Lust. Es gibt keinen alle selig machenden Diätplan.

Was passiert im Körper bei Vitalstoffunterversorgung...

Vitalstoffe, also Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe erfüllen im Organismus vielfältige und lebenswichtige Funktionen. Wirklich wichtig, und das für jeden Menschen, sind allein Mineralien. Sie sind so unverzichtbar wie der Sauerstoff zum Atmen. Gerät der Stoffwechsel in eine Unterversorgung hat er eine Reihe von Kompensationsmöglichkeiten, die das Leben aufrecht erhalten sollen. Das Prinzip lässt sich am leichtesten anhand einer akuten Sauerstoffnot beschreiben, weil hier der gleiche Ablauf innerhalb von Minuten geschieht.

Steht nicht mehr genügend Sauerstoff zur Verfügung, beschränkt der Organismus seine Versorgung auf die lebenswichtigen Organe Herz und Hirn. Unter Umständen wird sogar mit einer Bewusstlosigkeit zusätzlich der Bedarf minimiert. Nach einem ähnlichen Schema läuft die Regulation bei einem Vitalstoffdefizit ab. Das geschieht allerdings in einem wesentlich längeren Zeitraum über Jahre hinweg. Lange unbemerkt bleibt das Defizit, weil wir über Vitaminspeicher verfügen, die je nach Substanz unter Umständen bis zu 4 Jahren vorhalten. Vitalstoffspeicher sind unsere Körpergewebe wie z.B. Muskulatur, Knochen und Bindegewebe. Sie sind natürliche Puffer, die z.B. die Unterversorgung im Winter ausgleichen, um im Sommer wieder aufgefüllt zu werden.

Bei der niedrigen Qualität der heutigen Lebensmittel ist das jedoch oft nicht mehr möglich und so reduziert der Organismus mit größer werdendem Notstand und bei leeren Speichern den Stoffwechsel. Ähnlich wie bei der Sauerstoffversorgung werden die lebensnotwendigen Funktionen erhalten. Zunächst macht sich diese Einschränkung vielleicht an leichten funktionellen Störungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder geringerer Leistungsfähigkeit bemerkbar. Da dies sehr langsam geschieht, entgeht es oft dem Bewusstsein, ähnlich wie das allmähliche Dimmen des Lichtes, das man auch erst beim Überschreiten einer bestimmten Schwelle registriert. Später kann es zu immer ausgeprägteren Störungen und Einschränkungen kommen.

Beginnt nun eine biologisch effektive Zufuhr, die vor allem das mineralische Defizit der täglichen Nahrung auffüllt, kehren sich die beschriebenen Vorgänge um. Bereits in den ersten Wochen ist meist sehr deutlich eine allgemeine Befindensbesserung spürbar. Es fühlt sich so an, als wenn sich der Stoffwechsel normalisiert. Der Anwender empfindet mehr Kraft in der Muskulatur und mehr Straffheit in Haut und Gewebe.

Nach der Phase der spürbaren Regeneration ist es wichtig , die Mineralisierung über Jahre fortzusetzen. Das gleicht der Hege und Pflege zur Rekultivierung eines durch Monokultur verarmten Bodens.

Die Kriterien

Das macht hochwertige Produkte aus?

1. Höchstmass an Reinheit und Verdaulichkeit
2. Gewonnen aus natürlichen Quellen
3. Einfache Anwendung

Was ist hochwertige Nahrungsergänzung?
Bei allem, was man heute über Ernährung, Stoffwechsel und lebensnotwendige Substanzen weiß, ist die Frage so müßig wie unsinnig. Hunderttausende von Stoffwechselreaktionen laufen jede Sekunde in unserem Organismus ab. Völlig illusorisch ist die Annahme, dass dies jemals berechenbar sein wird. Damit ist zugleich klar, dass individuelle maßgeschneiderte Produkte nichts anderes als eine leere Marketingbehauptung bleiben werden.

Eines steht allerdings unverrückbar fest: Alles Leben entsteht aus Luft, Wasser, Mineralien und Geist sprich intelligente, ordnende Energie. Wie sonst sollte nach der Vereinigung einer Samen- und Eizelle ein funktionsfähiger menschlicher Organismus mit Billionen von Zellen heranwachsen.

Lasse Dir nichts von echten oder sogenannten Fachleuten vormachen, die versuchen, mit einer kleinen Kerze einen großen dunklen Keller auszuleuchten. An der Basis ist alles einfach.

Reinigung und Stabilisierung des Organismus gelingen leicht und für jeden, wenn man die Mineralien zu sich nimmt, die diese Pionierarbeit leisten. Sie sind so wichtig wie Sauerstoff. Das ist nicht teuer und befreit die Aufmerksamkeit für die wirklich wichtige Sache:

Den Blick für das große Ganze des eigenen Lebens und das Befolgen der inneren Impulse zur Lebensoptimierung.

Das Hungergefühl

Ernährungsempfehlungen...

Hier sollte man nicht lehrmeisterhaft vorgehen, denn die heute behaupteten Ernährungsregeln und Pläne sind immer nur auf einen kleinen Kreis und selbst das nur mit Einschränkung anwendbar. Entscheidend ist vielmehr, dass ein Mensch lernt, seiner intuitiven Intelligenz zu folgen. Jeder hat ein natürliches Gespür für das, was ihm in der Ernähung wichtig ist, was ihm gut tut. Mit der ISIVITA - Reinigung kann man durchweg beobachten wie sich gewisse Urinstinkte bei der Nahrungsauswahl wieder bemerkbar machen. In sehr vielen Fällen lässt das Bedürfnis nach Zucker, Alkohol, Fleisch und Zigaretten spürbar nach. Mit der wiedererwachten Sensibilität spürt man viel deutlicher, was gut tut.

„Der Mensch ist, was und wie er isst!“

Sie sollten auch etwas über die Besonderheiten des Hungergefühls wissen. Hunger signalisiert uns der Körper, wenn er einen Bedarf nach Vitalstoffen und bestimmten Informationen in der Nahrung hat. Allerdings kann er dies nicht selektiv mitteilen, indem er z.B. speziell Selen oder Bor anfordert. Das Hungergefühl ist allgemeiner Art und Naturbelassene vollwertige Nahrung hat früher ganz selbstverständlich immer die optimale Zusammensetzung geboten. Hingegen fehlt wenn wir heutzutage essen, eine Reihe von Mineralien und somit erlischt das Hungergefühl nicht, obwohl wir durchaus schon ein Völlegefühl haben können. Man isst also weiter und weiter und weiter...

Alles, was wir tun oder auch lassen geschieht aus einem Gefühl heraus. So wie jeder seine Lieblingsspeisen hat, hat auch jeder Mensch seinen ganz besonderen Lebens- und Erlebnishunger. Es macht Sinn, sich in Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen zu üben. Manchmal kann ein unstillbarer Hunger in bestimmten Situationen neben dem organischen Vitalstoffmangel auf einen Mangel an Erlebnissen und Freude im Leben hinweisen. Führen Sie doch einfach mal Buch, was gerade in Ihrer Gedanken- und Gefühlswelt abläuft, wenn Sie eine Hungerattacke überfällt. Schreiben Sie auf, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne es zu bewerten und ohne es nochmals zu lesen, immer nur in Stichworten notieren. Das hilft, ein Gespür für sich selber zu entwickeln, sich selber besser verstehen zu lernen. Wenn Ihnen nicht schon beim Schreiben allmählich ein Licht aufgeht, setzen Sie sich nach einigen Wochen hin und lesen aufmerksam die Notizen. Sie werden den roten Faden bald finden.

Wir können den größten Wert auf hochwertige Nahrung legen, wenn wir sie besinnungslos in uns hineinstopfen, vielleicht noch dabei lesen oder die Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten, wird sie nicht viel Positives bewegen. Das gleiche gilt, wenn man sich entgegen seinen Bedürfnissen zu gesunder Kost zwingt. Es ist allen bisherigen Lehrmeinungen zum Trotz wesentlich gesünder, sich entspannt ungesund zu ernähren, als sich verkrampft auf Bio-Kost einzuschwören. Seien Sie ehrlich mit sich selber und leben Sie entspannt auch Ihre ungesunden Bedürfnisse. Erstens macht das viel mehr Freude und außerdem erledigen sie sich dann meistens ganz von alleine. Selbst wenn Sie meinen, das Essen weiterhin in sich hineinstopfen zu müssen, tun sie es und leiden Sie ganz bewusst am Völlegefühl, es ist eben zur Zeit so und nicht anders.

Das Fasten

Entschlackung und Reinigung

Die innere Reinigung ist Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie dem Organismus die Substanzen zur Verfügung stellt, die eine optimale Funktion und Selbstregulation ermöglichen. Aus diesem Grunde sind Entschlackungserscheinungen ein Qualitätsmerkmal. Reagiert in den ersten Wochen zum Beispiel die Haut mit Unreinheiten, setzt ein vermehrter Harnfluss ein oder gibt es Unregelmäßigkeiten im Stuhlgang, von Verstopfung bis Durchfall, sind das untrügliche Zeichen für die einsetzende Ausscheidung von belastenden Stoffen. Auch können sich in dieser Phase lange Zeit unbemerkte Störungen reaktivieren, um sich dann aufzulösen.

Wer gelegentlich mit Fastenkuren seinen Organismus reinigen will, wie es traditionell seit Jahrhunderten praktiziert wird, sollte nicht vergessen, dass er vorweg zunächst, bildlich gesprochen, die mineralischen Körperspeicher auffüllt. Im Gegensatz zu früher verfügen wir aus einer Normalkost heraus nicht mehr über die notwendigen Reserven, um ein solches vorübergehendes Defizit aufzufangen. Also am besten erst über mehrere Monate hinweg mit Vitalstoffen regenerieren, die Speicher füllen und dann fasten.