Der unentdeckte Ur-Krieg Deiner Innenwelt                                                                 Warum die Neue Zeit, das Neue Bewußtsein noch nicht beginnen konnte?

Eins-Sein, Eins-Sein mit Gott, Allah, Tao, Manitou, jeder Kulturkreis findet seine eigene
Umschreibung, doch alle Begriffe zeugen von der tiefen Sehnsucht, die Menschen rund um den Globus eint. Selbst wenn sich die Wenigsten dessen bewusst sind, äußert sich dieses Verlangen schon im alltäglichen Anliegen des „Dazugehören wollens“, zu einem Partner, einer Familie, einer Interessengemeinschaft, oder umfassender, einer ganzen Gesellschaft. Warum das so ist, fragt kaum jemand. Dieser Frage wird uns im Folgenden mit erstaunlichen Antworten in ihren Bann ziehen. Neben dem Verlangen, einem größeren Ganzen angehören zu wollen, besteht nicht weniger ursprünglich das Streben nach dem Ausgleich von Gegensätzen. Im subjektiven Erleben ist das die Sehnsucht nach Entspannung, Harmonie und Balance. Gegensätze müssen sich ausgleichen, denn das EINE kann mit unbestechlicher Zahlenlogik nur erfahren werden, wenn die letzten, wenigstens zwei Gegensätzlichkeiten über alle Zweifel hinweg verschmelzen. Auch hier gibt es neben der tiefen, spirituellen Wahrheit eine oberflächliche Spielart, dies auszuleben. Sie äußert sich in dem Drang, mit einem geliebten Menschen die unio mystica, das Eins-Werden im Überwinden zweifelnden Getrenntseins zu erlangen. Dieses tiefe Sehnen lässt einen immer wieder Partnerschaften wagen, wenn man nicht in Enttäuschung und Verbitterung erstarrt. Letztere wiederum sind nur Symptome einer fundamentalen Täuschung,
genauso wie die soeben erwähnte Suche nach Vervollkommnung und Vervollständigung durch irgend etwas oder irgend jemanden „da Draussen“. Und allzu oft entspringt aus dieser Täuschung ein Schuldspruch. Vordergründig erleichternd suggeriert er, dass es da etwas Zweites, Anderes, Äusseres auf dieser Welt gäbe, dass man für die eigene Misere verantwortlich machen könne. Endlich darf ich mich als Opfer fühlen.

Alles ist EINS. Das ist heute eine von der Physik respektierte Tatsache

Doch diese „Opferkultur“ wurde schon vor vielen Jahrtausenden als trügerische Illusion
enttarnt. Nicht wenige hochentwickelte Kulturen vermochten den Zweifel zu durchdringen und haben die real existente Einheit als Ursprung der Vielfalt vorgefunden.
Wo nur EINS ist, kann kein Zweites sein, das ist das Ende aller Täter- Opferdiskussionen.    „Wie innen, so aussen“ heißt es schon in den hermetischen Gesetzen.
Heute bestätigen Ätherphysik und Quantenphysik die Realität des einen, ungeteilten,
teilchenlosen Kontinuums, aus dem heraus auf wundersame, wirbelnde Weise die konkret erfahrbare physikalische Wirklichkeit entsteht.
Alles ist EINS. Das ist heute eine von der Physik respektierte Tatsache. Die Zahl Eins weist dabei, realer als meist angenommen, den Weg zu dem einen Ziel, dem einen Licht, um das menschliche Sehnsüchte kreisen. Eins ist geometrisch der Punkt und nur der Punkt. Schon ein Strich hat bereits zwei Enden und birgt damit sowohl die Zwei als auch den Zweifel in sich. Ja, sogar die Drei und die Vier gebiert er im gleichen Augenblick, denn der Strich ist beliebig teilbar und hat einen Mittelpunkt, der ihn als energetischen Nullpunkt in zwei gleiche Hälften teilt.

Ein Experiment
Ein Strich ist ein zu Papier gebrachter Energiefluß. Dort, wo Du den Stift ansetzt, ist der Ort
der Fülle, das Plus, von dem die Energie zum Ort der relativen Leere fließt, dem Minuspol.
Auf dem Weg dorthin durchläuft die Energie einen Nullpunkt exakt in der Mitte des Striches.
Das kannst Du überprüfen. Nimm einen Pendel in die rechte Hand und lege den Zeigefinger
Deiner linken Hand auf den Startpunkt des Striches. Der Pendel beginnt zu kreisen. Fahre
nun mit dem Zeigefinger langsam den Strich entlang. Beobachte aufmerksam die Bewegungen
des Pendels und lies nach Deinem Experiment am Ende dieses Artikels, was Du aller
Wahrscheinlichkeit nach erlebt haben wirst.
Allein der Punkt ist Eins, ist Sinnbild der Ein-heit. Er ist unendlich klein oder unendlich groß, ganz wie man es sehen will. Was unendlich ist, hat jedoch nach irdischen Maßstäben keine Ausdehnung, es ist weder messbar groß noch messbar klein. Es IST einfach und hat keine räumliche Dimension. In der Unfähigkeit mit Nichtmessbarem und Unendlichem umzugehen, liegen viele wissenschaftliche Irrtümer begründet.
Einer der bekanntesten Irrläufer ist die Einstein´sche Relativitätstheorie mit der Annahme,
Licht hätte eine endliche und damit messbare Geschwindigkeit. Dabei haben schon Jahre vor Einstein die Wissenschaftler Michelson und Morley ein wegweisendes, scheinbar paradoxes Messergebnis hinnehmen müssen.
Bei ihrem Experiment, schickten sie Licht mit und entgegen der Erdrotation um die Sonne, dabei sahen sie sich trotz der hohen Eigengeschwindigkeit der Erde mit demselben Messergebnis konfrontiert. Um menschliche Logik zu befriedigen, hätte das Licht aber schneller wieder am Messort sein müssen, wenn man es entgegen der Erddrehrichtung um die Sonne schickt. Schließlich kommt die Erde in diesem Falle dem Lichtstrahl mit einer nicht unerheblichen Geschwindigkeit von 124.000 km/h entgegen. Den Zeitunterschied hätte man messen können, wenn es ihn dann gegeben hätte. Das paradoxe Ergebnis wird nur erklärlich, wenn die Lichtgeschwindigkeit als unendlich angenommen wird. Richtigerweise wäre dann allerdings der Begriff Geschwindigkeit aus der Gleichung zu streichen. Und wieder sind wir ganz nahe bei
dem EINEN, das nichts anderes als einfach sein kann. So einfach, dass es dem Gesunden
Menschenverstand leicht zugänglich und einsichtig ist, ja sein muss.

Der negativ geladene menschliche Lebensantrieb

Was wäre nun, wenn wir Einheit leben und fühlen könnten? Erleuchtete behaupten das gerne von sich und animieren ihre Jünger, es ihnen auf einem mehr oder weniger dornenreichen Weg gleich zu tun. Doch treffen diese Heilsbehauptungen vom Heil- SEIN überhaupt zu? Ist das logisch und mit dem biologischen Leben vereinbar? Nein, ist es nicht und ich werde das belegen. Die esoterischen Fiktionen von Gurus, Erleuchteten, von Avataren2 und anderen Menschheitsrettern sind Verdrehungen der Realität, entsprungen einem „heile Welt Wunschdenken“. Das gilt nicht weniger für die behaupteten Erleuchtungswege.
Die Selbstdarstellungen vermeintlicher Weltenlehrer basieren auf persönlichen Täuschungen,
die von ihren Anhängern kollektiv geschluckt werden und nicht selten in die mystische Überhöhung des Auserwählten münden. Schon die Ungereimtheiten seines irdischen Lebens weisen, wenn man sie dann sehen will, auf den Trugschluss hin. Warum finanzierte ein inkarnierter Avatar wie Sai Baba, der angeblich der Materialisation fähig sein soll, eine Herzklinik für Kinder und entrinnt nur knapp einem Mordanschlag? Warum litt Baghwan unter quälenden Allergien und Rückenschmerzen?
„Wie innen, so außen“ heisst es doch schon in den hermetischen Gesetzen.
Der Mensch braucht eine negative Ladung, als Antrieb für seinen Lebensweg
Warum sieht keiner die logischen Brüche bei den Ikonen der spirituellen Überholspur?
Vielleicht, weil man lieber den Strohhalm im favorisierten Erleuchtungsweg sehen will, auf dass keiner am vermeintlichen freien Willen und der menschlichen Schöpferkraft rühren möge? Denn diese Botschaft gehört meist zum Standardrepertoire. Sie beisst sich mit der EINheit, doch das will das kontrollsüchtige, ängstliche kleine Ego lieber nicht sehen. Jedenfalls entstanden nicht selten aus diesen Bewegungen Religionen, religiöse Weltbilder, die den kollektiven Irrtum zementierten, um anschließend die Welt in einem Blutbad versinken zu lassen. Das ist bevorzugt das Prädikat der großen Weltreligionen, selbst des vordergründig friedlichen tibetischen Buddhismus. Man schaue sich nur den eigentümlichen Freundeskreis des waffenliebenden Dalai Lama3 an. Auch er hat mehr Blut und Halbwahrheiten an den Hacken,
als die meisten ahnen.

Mensch Sein ist ein elektrisches und magnetisches Phänomen

Die dreidimensionale, materielle Welt ist bis zu einem gewissen Grade physikalisch und chemisch messbar. Oberflächliche Gemüter spornte dieser Umstand zu der irrigen Annahme an, nur alles in Zahlen Pressbare als real anzusehen. Es verlockte zur Reduzierung des Menschen auf ein Würfelprodukt der Evolution, das aus Fleisch und Blut geformt, durch ein sinnloses Erdendasein stolpert. Erfinde Dir den Sinn Deines Lebens selber, falls es Dir nicht gelingt, durch Arbeit, Zeitnot und Sorgen ausreichend besinnungslos zu sein - das typische Problem von Rentnern und übermäßig Wohlhabenden. So lautet wenigstens die Botschaft der modernen, materialistischen Psychologie. Strenggenommen bricht schon die konventionell wissenschaftliche Sicht mit dieser These vom evolutionären Herumstolpern. Um diesen Bruch zu verstehen, widmen wir die Aufmerksamkeit vorerst den recht allgemeinen Begriffen Spannung und Ladungsausgleich. Schon hier wird ein Lebenssinn erkennbar und sei es zunächst nur ein interessanter physikalischer Aspekt. Unsere Lebensäusserungen als zweibeinige Säugetier-organismen beruhen auf elektrischen, magnetischen und elektromagnetische Vorgängen. Die echten Magier wissen das seit Menschengedenken. Selbst der kurzsichtigste Biologe und Mediziner wird heutzutage diesen Umstand nicht ernsthaft bestreiten wollen, selbst wenn er dessen Dimension nicht wirklich zu erfassen vermag.
Ohne Spannung und Potentialdifferenz gibt es kein Leben.
Zellen brauchen eine Potentialdifferenz an der Zellwand. Die unterschiedliche Ladung an Innen- bzw. Außenseite gewährleistet das Überleben der Zelle. Ohne diese Differenz würde sie in sich zusammenfallen. Die Membran ist also aus gutem Grund nur für bestimmte Elemente mit einer spezifischen elektrischen Ladung durchlässig.
Daneben erkannte man die Weiterleitung von Nervenimpulsen ebenfalls als elektrisches Phänomen. Hormone, Enzyme und andere komplexe Moleküle entfalten ihre Wirkung über elektromagnetische Anziehungskräfte, die nach dem Schlüssel- Schlossprinzip ihnen zugedachte Substanzen neutralisieren oder modifizieren und damit dem Stoffwechsel dienen. Und auch vom Atom wissen wir um die Positivität des Atomkernes und die Negativität der ihn umkreisenden Elektronen. All das bestreitet heute niemand mehr.                                  Unser Leben ist also bis in die differenzierteste Funktion ein Wechselspiel von Gegensätzen auf der Basis von Elektrizität und Magnetismus.
Das ganze Leben dreht sich um Anziehung, Abstoßung und entspannenden Ladungsausgleich. Das Wenigste, was wir also schon hier als Lebenssinn definieren können, ist der Antrieb zum Spannungsausgleich. Zugegeben, das klingt noch etwas mager, aber es weist eindeutig auf einen gerichteten Prozess hin. Von Herumeiern zwischen Ursuppenkaulquappe und Krone der Schöpfung kann daher schon jetzt keine Rede mehr sein.
Psyche und Geist folgen den Gesetzen der Elektrizität und des Magnetismus.
Erstaunlich und breitgefächert ist das heutige Wissen über die Bioelektrizität lebender
Organismen. Nicht weniger erstaunlich ist die Blindheit, die bisher verhinderte, die zugrundeliegenden Naturgesetze in adäquater Weise auf psychologisch-geistige Prozesse zu übertragen. Wie mir scheint, hat das in der bekannten Menschheitsgeschichte niemand getan. So verwundert es nicht weiter, wenn das Antlitz der Welt unverändert von zahlreichen Kriegen gezeichnet ist. Wie soll es anders sein, wenn der ursprüngliche innere Konflikt noch nicht einmal geortet ist. Keiner wollte bisher den entscheidenden, ursprünglichen, inneren Krieg wahrhaben. Um diesen Bruch zu verstehen, widmen wir die Aufmerksamkeit vorerst den recht allgemeinen Begriffen Spannung und Ladungsausgleich.
Schon hier wird ein Lebenssinn erkennbar und sei es zunächst nur ein interessanter physikalischer Aspekt. Unsere Lebensäusserungen als zweibeinige Säugetierorganismen beruhen auf elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Vorgängen. Die echten Magier wissen das seit Menschengedenken. Selbst der kurzsichtigste Biologe und Mediziner wird heutzutage diesen Umstand nicht ernsthaft bestreiten wollen, selbst wenn er dessen Dimension nicht wirklich zu erfassen vermag.

Das unvollständige Selbstverständnis ist in gewisser Weise eine brauchbare Entschuldigung
für das ewige Scheitern der Willenserklärungen allein schon beim Jahreswechsel. Wer weiss schon, was da in der Tiefe los ist und Dich gleich einem Jojo wieder mit dem Rauchen, Saufen und Fressen anfangen lässt. Aus bisher unerklärlichen Gründen durchbricht die abgelehnte Realität immer wieder das Korsett willentlicher, disziplinierter Anstrengungen und sei der Wille noch so stark. Wie schwer muss es dann erst sein, mit Kriegen aufzuhören. Wer hingegen das innere Gemetzel ahnt, findet plötzlich mit Leichtigkeit zum Verständnis des paradoxen Umstands, dass viele Menschen gewalttätig für den Frieden und gegen Atomkraftwerke kämpfen.

Die Psychologie des negativen menschlichen Grundantriebs

Der esoterische Boom, die behauptete Neue Zeit oder der Start ins Wassermannzeitalter
sind für den kritischen Betrachter nicht mehr als plakative Überschriften, denen
vorzugsweise saft- und kraftlose Zuckungen nur wenig Leben einhauchen konnten.
Trotz hehrer Ziele und großer Begeisterung bei den Beteiligten gelang es bisher nicht,
nennenswerte Spuren im gesellschaftlichen Leben zu hinterlassen. Warum? Dies ist
keine Frage der geringen Zahl, was man durchaus vermuten könnte. Nein, es ist allein
eine Frage hartnäckiger Blindheit, die dem Menschen unverändert den Blick auf seinen ursprünglichsten, inneren Kriegsschauplatz verstellt. Die simplonische4 Logik, also die Fähigkeit über alle Ängste hinweg die Dinge zu Ende zu denken, erlaubt dies auf der Grundlage elektromagnetischer Phänomene zu belegen.
Die entscheidende Frage nach dem Grundantrieb des Menschen war bis heute unbeantwortet.
Stell Dir einmal vor, Du befändest Dich von Geburt an in einem Zustand vollkommener Balance und Harmonie. Selbst Deine subtilsten Wünsche seien erfüllt. Gäbe es angesichts dieser Sättigung nur einen einzigen Grund, warum Du Dich in Bewegung setzen solltest, um irgend etwas Neues zu entdecken? Mitnichten, denn schließlich sind Hier und Jetzt Deine Bedürfnisse ausnahmslos gestillt. Wozu also solltest Du Dich bewegen?
Nicht anders sieht es bei der minimalistischen Variante aus, wenn Du gleichgültig, wie Deine persönlichen Umstände sind, mit allem, was geschieht in Einklang bist.
Wiederum gäbe es keinen Grund, sich in Bewegung zu setzen. Es fehlt die sehnsuchtsvolle
Spannung, und ohne diese kann kein Handlungsfluss entstehen. Erahnst Du die Analogie zum elektrischen Strom?
Sicherlich, der beschriebene Zustand ist ein Phantasiegebilde. Doch wir sehnen uns gerade danach, und zwar vorzugsweise in diesem Leben, nicht irgendwann oder irgendwo.
Eine Ausnahme mögen fanatische Islamisten sein, die nach ihrem Märtyrertod auf die versprochenen Jungfrauen hoffen. Ob dies allerdings den ursprünglichen Aussagen des Korans entspricht, sei dahingestellt. Vor lauter Sehnsucht übersehen wir jedenfalls bisher nie gestellte Fragen, die dieser Schlaraffenlandvision entsteigen. Ich habe den Begriff der Sättigung ins Spiel gebracht, um in Anlehnung an technischwissenschaftliches Denken die tatsächliche menschliche Triebkraft aus dem Dunkel des Unerkannten zu heben. Die natürliche Logik der Zusammenhänge wird auf diesem Wege deutlicher. An Stelle des Gesättigten ließen sich auch die Begriffe Ausgeglichenheit und Ladungsausgleich verwenden.
Wenn zwischen zwei räumlich getrennten Orten eine Potentialdifferenz besteht, also an einem Pol ein Überschuss an Ladungsträgern vorhanden ist und am anderen relativ weniger, dann resultiert daraus eine Spannung. Diese entlädt sich in dem Augenblick, in dem die Weiterleitung des Überschusses zum Ort des Mangels möglich wird. Strom fließt unverzüglich, sobald ein leitendes Kabel beide Pole verbindet. Dem Blitz genügt schon Luft infolge der immens hohen Spannung. Nach der Übertragung ist die Differenz ausgeglichen, die Ladungen sind gleichmäßig verteilt. Beide Seiten sind gleichwertig und gleichgültig.
Spannung und Potentialdifferenz sind für das Leben unerlässlich.
Ich erinnere noch einmal an die Zellmembran, Leben setzt elektrische Spannung voraus.
Der Ladungsausgleich führt hingegen zum Zelltod. Übersteigt die Zahl der abgestorbenen
Zellen ein bestimmtes Maß, stirbt der ganze Organismus, zu dem sich die Zellen zusammengefunden und organisiert haben. Es stirbt der Mensch. Spannung und Potentialdifferenz sind für das Leben also unerlässlich. Auf die Psyche
übertragen, heisst das: Wenn Du nicht mehr unter Spannung stehst und keine Potentialdifferenzen aufweist, mit anderen Worten nichts mehr begehrst und ersehnst,
weil alles echt und ehrlich gleichgültig ist, dann ist der Zeitpunkt des Abschiedes vom irdischen Leben gekommen. Das ist biologisch. Du wirst mit einem Lächeln auf den Lippen bereitwillig und friedlich abtreten, denn Du spürst: Alles, was ich in diesem Leben erleben wollte, sollte, konnte ist erlebt. Das ist ein völlig anderes Gehen nach einem kraftvollen und selbständigen Leben, als der gewaltsame Abschied durch Kampf und Krankheit. Verstehst Du, warum es spätestens an dieser Stelle Zeit ist, sich von den Erleuchteten-Phantastereien zu verabschieden, jedenfalls hier im irdischen Leben? Ist das für Dich nach den parallelen Betrachtungen zur Elektrizitätslehre nachvollziehbar?
Nur Negatives setzt Dich in Bewegung.
Kehren wir zur Ausgangssituation Deines Lebens zurück. Analog zu elektromagnetischen
Gesetzmäßigkeiten stellt sich die Frage, wovon Du zuviel haben musst, Plus oder Minus, damit Dein Leben das erforderliche Spannungspotential aufweist. Wären es die positiven Dinge, die erfüllten Bedürfnisse oder Deine vollkommene Akzeptanz, dessen was ist, würdest Du Deinen Hintern nicht in Bewegung setzen. Das hatten wir bereits festgestellt, schließlich ist alles bestens. Bleibt allein ein Überschuss an Negativität, den Du „loswerden“ willst, so wie ein Atom im Kleinen seine überschüssigen negativen Elektronen abgeben will. Allein der Überschuss an
Negativität setzt Dich in Bewegung. Er ist die Quelle all Deiner Sehnsüchte nach Erfüllung,
sprich Entspannung und Potentialausgleich. Hier stellt sich die spannende Frage, von welcher Beschaffenheit diese Negativität ist? Bemerkenswerter Weise ist die Antwort einfach, was angesichts der kollektiven, hartnäckigen Blindheit bezüglich dieses inneren Urkriegs nicht unbedingt zu vermuten war. Doch letztlich kann mit simplonischer Gradlinigkeit in einer Welt, die auf Einheit beruht, am Grunde der Dinge nichts Kompliziertes sein.                               Der Negativitätsüberschuss entsteht durch bestimmte Grundannahmen, letztlich sind es Vermutungen, über Deine grundlegenden Charakterzüge5. Sie sorgen für den negativen Anschub.
Was alle Attribute miteinander eint, ist deren verbreitete kollektive Ablehnung. Mit anderen Worten, wenn Du so bist, wirst Du von der Gemeinschaft abgelehnt und musst mit Deiner Verstoßung rechnen. Das wird intuitiv als lebensbedrohlich empfunden und verletzt das tiefsitzende Ahnen, Teil von dem großem EINEN zu sein.
Es ist geradezu eine Ironie des Schicksals, dass ausnahmslos jeder Mensch mit der Zeugung biologisch und psychologisch in diesen Topf langen muss. Dort greift er sich seine individuelle Kombination für den negativ geladenen Antrieb und damit die lebenserhaltende Spannung heraus. An der Oberfläche des gemeinschaftlichen Miteinanders ist davon nahezu nichts zu sehen. Allein die Zahl sensibler Menschen ist auffällig, denen es ihnen nicht gelingt, den Kontakt zu diesen negativen Grundannahmen zu unterbinden. Sie werden dann von den „Normalen“ in Kategorien eingeordnet, die sich von Selbstwertgestörten über Depressive bis zum psychotisch Kranken erstrecken. Dem Rest der Bevölkerung ist es gelungen, sich funktionierende
Kompensationen zu erschließen. Mit ihnen verstellen sie sich selbst und anderen den Blick auf diesen Ur-Kriegsschauplatz.
Im Rahmen der IST-Klärungen, die ich bisher angeleitet habe, sind unter anderem folgende vermeintlichen Charaktereigenschaften zutage getreten: Ich bin…dick, dumm, faul, gefräßig, geil, eine Null, ein Niemand, rotzfrech, unerwünscht, zweite Wahl, minderwertig, schmuddelig, häßlich, ein Betrüger, gewalttätig, unfähig, ein Nichtskönner, lästig, das dritte Rad am Wagen usw.
IST-Klärungen sind zweitägige Begleitungen, bei denen alle Facetten des negativen Grundantriebs offengelegt werden. Die erstmalige Begegnung mit diesen hypnotisch fixierten Vermutungen über das eigene Wesen löst durchweg Entspannung und Erleichterung aus. Dabei fließen mal mehr, mal weniger Tränen. Es ist so, als wenn die Anspannung einer permanenten Flucht wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.
Mit der Erkenntnis ist die Thematik noch nicht gelöst, denn das Fühlen dessen, was man nun
weiss, braucht Zeit. Allerdings ist die gewonnene geistige Klarheit allein schon dadurch entspannend, weil zwingende simplonische Logik zu der Einsicht drängt, dass ausnahmslos jeder
Mensch unter demselben Problem leidet. Das ist beobachtbar. Von diesem Moment an, werden
die vielen Kompensationsanstrengungen Anderer erkannt, womit diese nahezu gläsern werden und ihre Bemühungen den erhofften blendenden Zweck verfehlen. Mit anderen Worten, Du kannst Dir in Zukunft Sensibilität erlauben. Du darfst Dir erlauben, Dich schwach zu fühlen., Du darfst auch mal versagen, denn Du erkennst im anderen die gleichen Probleme.
Das Einzige, was Euch dann noch unterscheidet ist, dass Dein Gegenüber noch besinnungslos
auf der Flucht ist.
Von diesen Grundannahmen lässt sich nicht auf die Rollenoberfläche des jeweiligen Menschen schließen. In der Regel erlaubt noch nicht einmal die bewusste Selbsterkenntnis, sogar recht wacher und kritischer Menschen, einen direkten Zugriff auf diese angenommenen Attribute. So sehr sind sie angstvoll abgedrängt. Wen wundert es dann noch, wenn in der Tiefe eines beruflich erfolgreichen Menschen das Gefühl ein nichtssagender Niemand zu sein, sein Unwesen treiben kann. Und auch die hypnotisch vermutete Schmuddeligkeit als spannungsreicher Glaubenssatz einer attraktiven, gepflegten Frau kann nicht mehr erstaunen.
Erst wer die negativen Grundannahmen benennen kann, dringt zu seinem wahren Wesen vor.
Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich durchweg von Annahmen und Vermutungen
schreibe. Das hat seinen Grund, denn tatsächlich bist Du gar nicht so, aber Du
glaubst und fühlst dies zutiefst. Der Zustand ist vollkommen zu Recht mit einer Hypnose zu vergleichen. Wir lachen über leicht suggestible Menschen, die sich während einer Bühnenhypnose erstaunlich schnell zum eierlegenden Huhn wandeln und als erwachsene Menschen gackernd ein imaginäres Ei bebrüten. Das Lachen bleibt Dir im Halse stecken, wenn Du zu verstehen beginnst, worüber ich hier schreibe. Wir unterhalten uns nicht mehr und nicht weniger als über eine der fundamentalsten Hypnosen, der Du, wohlgemerkt mit viel Sinn, in diesem Deinem menschlichen Erdendasein ausgesetzt bist. Es gibt nur eine hypnotische Suggestion, die noch tiefer reicht, und das ist die Fixierung auf Deine menschliche Identität unter Verlust des bewussten Kontaktes zu Deiner Seele.
Das individuelle Muster negativer Grundannahmen ist über Generationen zurückzuverfolgen.
„So darf ich auf keinen Fall sein, das darf niemand bemerken, am Besten bemerke ich es selber nicht“. Alle haben dasselbe Problem, alle verstecken es von Kindheit an. Die Art und Weise, es zu verbergen, ist der Urquell menschlicher Unterschiedlichkeiten.
Je nach Deinen Möglichkeiten und Talenten setzt Du diese ein, um die bedrohlichen Klippen Deiner negativen, charakterlichen Grundannahmen zu umschiffen. Das prägt wesentlich das, was wir als Persönlichkeit6 bezeichnen. Wenn während der IST-Klärung nach wenigen Stunden der meist über Jahrzehnte verborgene negative Pol zutage tritt, ist es ein Leichtes, ihn über Generationen offen zu legen. Die Persönlichkeiten und Charaktere der weiblichen wie männlichen Elterngenerationen mögen dabei oberflächlich noch so unterschiedlich sein. Penner, Heimchen und erfolgreiche Geschäftsleute ringen mit denselben Grundthemen. Selbst mit nur lückenhafter Kenntnis der Lebensverläufe kann also der generationenübergreifende negative Antrieb destilliert werden. Erstmals ist mir das, wie es der Zufall7 wollte, in meiner früheren naturheilkundlich-psychotherapeutischen Praxis aufgefallen. In einer Patientenfamilie manifestierte sich abgrundtiefe Lebensangst und Selbstverneinung zuerst im Selbstmord der Großmutter, dann in der Tablettenabhängigkeit und Depression der Mutter und letztlich einer autoagressiven8 Immunstörung bei der etwa 12 jährigen, scheinbar lebenslustigen Tochter. Hätte es die Möglichkeit gegeben, in der Generationenfolge noch weiter zurückzugehen, wäre dieses Lebenskonzept der negativen Grundannahmen über Jahrhunderte hinweg zurückzuverfolgen. Die Signale, die auf negative Grundannahmen hinweisen, erfahren von Generation zu Generation eine Transformation. Sie werden feiner und driften Richtung Lösung.
Charakteristisch ist in diesem Zusammenhang die „Verfeinerung“ oder anders ausgedrückt
die allmähliche Transformation des Themas. In frühen Generationen führt die anfänglich völlig fehlende Sensibilität für den jeweiligen Teilaspekt dieses innersten Kriegsschauplatzes zu entsprechend dramatischen inneren oder äußeren Signalen.
Solche Signale sind einerseits problematische Lebenssituationen oder aggressive Erkrankungen. Was mit Teeren, Federn, Erhängen, Foltern oder Verbrennen beginnt, verlagert sich über Krebs und andere einschneidende körperliche Leiden immer mehr nach innen. Nach und nach schwächen sich die Signale ab, reduzieren sich beispielsweise
zu Allergien und funktionellen Störungen, um dann allmählich auszuklingen.
Umgekehrt proportional wächst die Sensibilität für die Signale, sodass deren Intensität nachlassen kann. Die Signale9 dienen einzig dazu, die Blindheit zu durchbrechen. Du bist aufgerufen, die angstvolle Verweigerung aufzugeben. Immer geht es nur darum, mit der oder den negativen Grundannahmen zu konfrontieren. Die Spannung drängt wie jede elektrische Spannung zum Potentialausgleich.
Der erste ernsthafte Partner ist charakterlich deckungsgleich mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Am Rande gibt es ein hochinteressantes, leicht zu beobachtendes Phänomen. Es ist
die Tatsache, dass wenigstens der erste ernsthafte Lebenspartner in seinen Wesenszügen
durchweg identisch mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil ist. Eine Frau wird, wenn sie genau hinsieht, in ihrem ersten Partner mühelos die positiven wie negativen Attribute des Vaters wiederfinden. Das gilt sogar, wenn der Vater zutiefst abgelehnt wurde. Nicht selten löst es Betroffenheit aus, wenn man dies bei der ISTKlärung plötzlich erkennt. Für den Mann gilt umgekehrt natürlich das Gleiche. Verlässt man die Partnerschaft im Streit und mit Schuldzuweisung, wird der nächste Lebensgefährte erneut die gleiche Konstellation aufweisen. Du kannst und wirst versuchen,es zu vermeiden. Dein Ansinnen scheitert unwiderruflich, denn das Leben schlägt Dich auf weise Art immer wieder mit Blindheit für den tatsächlichen Sachverhalt. Die Ursache liegt in der inneren Stimmigkeit bzw. Resonanz der Partnerschaft,
die zutiefst in der Deckungsgleichheit der negativen Annahmen zum eigenen
Charakter wurzelt. Erst, wenn Du Deine charakterliche Ähnlichkeit, wozu die negativen Grundannahmen
gehören, anzuerkennen bereit bist, nimmt die Spannung ab oder erlischt. Mit anderen Worten, Du be- und verurteilst den Elternteil oder Deinen Partner nicht mehr für das, was Du an Dir selber nicht wahrnehmen konntest. Die Potentialdifferenz fällt in sich zusammen. An dieser Stelle springt die Partnerschaft entweder auf ein höheres Niveau oder man geht in Freundschaft und Frieden getrennter Wege.
Eine neue Zeit mit einem Quantensprung des Bewusstseins kann also nur gelingen,
wenn die Reise rückwärts gewagt wird. Entdecke, was Du Dein ganzes bisheriges Leben glaubtest zu sein. Es ist eine Reise rückwärts durch all Deine scheinbaren spirituellen und menschlichen Erfahrungen und Erfolge hindurch, die sich zwiebelschalenartig über Deine negativen Grundannahmen gelegt haben. Das hat eine gewisse Tragik, denn durch die Verneinung der Start-Negativität konnten all diese zweifellos wertvollen Erfahrungen nicht zu einem echten Teil Deiner Selbst werden. Die gute Nachricht ist, dass dies automatisch geschieht, wenn Du an den negativen Startpunkt zurückgekehrt bist und sozusagen das Fühlen nachholst. Die Reise erfordert Mut, aber wie Du hoffentlich erkennen kannst, winkt ein üppiger Lohn. Hier beginnt der wirkliche, fühlbare Kontakt zur Geistigkeit Deiner Existenz, bodenständig, realistisch und im Alltag.
Die Folgen der verneinten Start-Negativität für die Gesellschaft schicksalhaft ist es, wenn eine Kultur diesen geistigen roten Faden, samt der Wahrnehmung, als Mensch ein geistiges Wesen zu sein, verliert. Vielleicht hat sie noch niemals diese Sensibilität besessen, was angesichts der heutigen Ernte nach einer langen Zeit der Irrungen eher anzunehmen ist. Ein Symptom des spirituellen Werteverlustes ist, die altersmäßige Entmischung der Gesellschaft.                      Ein Erfahrungstransfer findet nicht mehr statt bzw. ist auf die vergleichsweise banale Kompetenz im Umgang mit der greifbaren Wirklichkeit reduziert. „Die Herdplatte ist heiß, da solltest Du nicht drauf langen. Sie vorsichtig, wenn Du über die Straße gehst. Setze Dich
nicht mit Deinem Hintern auf einen kalten Stein, davon bekommst Du eine Nierenbecken-entzündung. Dieses tut man so, jenes tut man anders und bei Beerdigungen tragen alle Schwarz.“ Teile dieser Binsenweisheiten mögen zutreffen, andere sind irreführender Unsinn. Doch völlig unabhängig von hilfreich oder nicht, dienen alle vermeintlichen Lebenserfahrungen dieser Kategorie weder der Entfaltung des Bewusstseins noch der Wiederentdeckung der unendlichen Vernetzung in dem EINEN, das alles Existierende IST.

Eine Gesellschaft, die ihre Spiritualität verneint, entmischt sich.

Alt und Jung haben sich nichts mehr zu sagen. Ärmlich ist die Gesellschaft, die allein diese Banalitäten als Weisheit der Alten an den Nachwuchs weiterreicht, von Ghetto zu Ghetto sozusagen. Diese allein praktischen Inhalte bieten keinen Sinn und keine Inspiration. Sie dienen einem blutleeren Überleben, das weder Staunen über die Gewaltigkeit und Schönheit der Natur, noch neugieriges Fragen nach dem Warum und Wie des Lebens auslöst. Kann es da noch verwundern, wenn die Jugendlichen ab Nabelküsser orientierungslos an der Flasche
oder Laterne hängen und mit ihresgleichen bei einem Afghanen „abchillen“? Die Gruftis, ja selbst die jüngeren Erwachsenen törnen sie ab. Sie verwenden dieselbe Sprache nicht nur inhaltlich anders, mittlerweile ist sogar voll konkret und voll krass das verwandte Vokabular weit fortgeschritten auseinandergedriftet. Es gibt keine Verbindung, weil es ging der Kontakt von jung bis alt zu den spirituellen, zeitlos gültigen Werten menschlichen Lebens ins Nirwana. Ich frage noch einmal: Was soll der ältere Motzkeks mit Onepack und Ossimatte dem Jüngeren mit Ramadeckel Spannenderes bieten können, als die oben genannten Binsenweisheiten, die man glauben kann oder auch nicht?

Lebendige Spiritualität ist etwas Spannendes.

Leben wird lebendig und erfüllend fühlbar, wenn die Rückkehr zum verweigerten Fühlen der negativen Grundannahmen gelingt. Leben wird zutiefst spirituell und begeisternd, wenn Du gleichzeitig den Sinn als sinnenvolles Erleben erkannt hast. Wie von selbst, wirst Du beginnen wirklich hinzuschauen, zu den kleinsten Blumen und Ereignissen, die Deinen Weg säumen. Die wirst anfangen über Geringfügigkeiten zu staunen, neugierige Fragen zu stellen. Dabei offenbart sich nach und nach wie von Zauberhand der ewige, innere Zusammenhalt aller Dinge in seiner ganzen erhabenen Pracht und Fülle. Und Du bist mit Deiner Existenz mittendrin.
Doch wie gesagt, der Weg beginnt mit Deiner Reise rückwärts zu den Ursprüngen Deiner negativen Grundannahmen. Gutes Gelingen und viel Mut oder alternativ viel Leidensdruck! Mich hat vor allem letzteres angeschoben, dies gestehe ich hiermit in aller Öffentlichkeit selbstkritisch ein. Ich halte es für wichtig, das in dieser Ausdrücklichkeit zu sagen, damit niemand auf die Idee kommt, mich für einen Überflieger zu halten. Bestenfalls bin ich den einen oder anderen Schritt vorausgegangen, durchaus mit Pioniergeist, aber gleichzeitig ängstlich und oftmals unfreiwillig zügig.
Nachsatz zum Pendelexperiment: Wenn Du mit dem Zeigefinger langsam der Linie folgst,
wird die Pendelbewegung, das ist meist eine Drehung, hin zum Mittelpunkt der Linie immer
mehr nachlassen. Auf dem Mittelpunkt der Linie steht der Pendel still. Folgst Du weiter der Linie, beginnt er wieder zu schwingen, doch diesmal genau andersherum. Am Ende der Linie erreicht er wieder den maximalen Ausschlag.

Fehlendes Vokabular „Jugendsprache“
Nabelküsser Kleiner Mann/Mensch
Afghanen Cannabis Sorte
Abchillen sich entspannen, abhängen
Gruftis altmodischer älterer Mensch
Abtörnen langweilen
Motzkeks Nörgler
Onepack Bierbauch
Ossimatte Schlechte Frisur
Ramadeckel Fettiges Haar

Erläuterung psychologischer Begriffe
Insbesondere wenn es um Psychologie geht, herrscht in unserer wissenschaftlichen
Zeit eine erstaunliche Begriffsverwirrung, was die Wortinhalte betrifft. Die folgende
Erläuterung der wesentlichen Begriffe soll dem optimalen Verständnis dieses Artikels
dienen.

Seele
Ein anderes Wort für Wesenskern. Die Seele ist zeitlos und hat sich im Menschsein
vorübergehend selbst „vergessen“. „Ich heiße.., wurde geboren da und dann..., bin
ein Mensch etc.“, das alles sind Aussagen und Antworten, die aus dem menschlichen
Bewusstsein stammen. Für die Zeitspanne meines Lebens auf der Erde glaube ich,
das zu sein – nicht falsch, aber eben nicht die ganze Wahrheit. Aus dem „Ich bin“
jenseits unseres bekannten Raum- und Zeitbegriffes wird ein materielles „Ich bin
das!“ Im Grunde ist das Leben ein allmähliches Wiederentdecken der Seele, mit jeder
Erfahrung und Enttäuschung. Subjektiv wird es meist am Wachwerden einer weiteren
inneren Position neben dem ICH, an der des „teilnehmenden Beobachters“ erlebt.

Ego
Das bewusste ICH ist das, was ich als Mensch meine zu sein - vom Geburtsdatum
über die Eltern, Talente und Fähigkeiten einschließlich meines gesamten Lebenslaufes
von der Zeugung bis zum heutigen Tag und letztlich bis zum Tode. Viele spirituelle
Lehren versuchen dieses ICH zu überwinden. Wozu? Was ich weghaben will,
kommt mit dem Gummiband immer wieder zurück. Das Ego will gelebt werden,
schließlich wurdest Du aus gutem Grund als der geboren, der Du bist. Du musst
sinnvoll und wichtig für das Ganze sein, sonst gäbe es Dich als Mensch nicht. Die Natur ist immer energieoptimiert und vollkommen, das ist ein Naturgesetz. Es kann
daher nichts Überflüssiges geben.

Das Selbst
Es umfasst alle bewussten (EGO) und unbewussten Anteile Deiner menschlichen
Existenz. Und wenn Du an viele Leben glaubst, dann sind die Erfahrungen daraus,
alle Teil des Selbst. Den Begriff „Wesen“ verstehe ich als Synonym.
Bewusstsein
Alles, was Dir über Dein Leben bewusst ist, was Du willentlich jederzeit abrufen
kannst.

Unterbewusstsein
Das ist kein „blöder“ programmierbarer Bio-Computer, sondern schlicht und einfach
der nichtbewusste Teil Deiner Persönlichkeit. Hier befinden sich die Anteile Deines
bisherigen Lebens und Deiner Persönlichkeit, auf die Du keinen direkten Zugriff
hast. Wenn Du Dir dieser, manchmal auch Schattenanteile genannten, Bereiche nicht
bewusst bist, kann es sein, dass Du sie bei anderen bekämpfst. Dann entstehen interessante
Kombinationen, wie z.B. der Pazifist, der für den Frieden kämpft.
Persönlichkeit
Von personare, lateinisch, hindurchtönen. Die Persona war die Maske, die der Schauspieler
zur Verstärkung seiner Rolle vor das Gesicht hielt. Mit anderen Worten ist die
Persönlichkeit die Rolle, mit der Du Dich nach aussen in der Gesellschaft zeigst.

Charakter
Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet Merkmal und im erweiterten
Sinn auch Prägeinstrument für Münzen. Der Charakter ist die individuelle Kombination
Deiner Anlagen, also der scheinbaren Stärken und Schwächen, die Du mit auf
diese Welt gebracht hast. Der Charakter tönt durch die Persönlichkeit hindurch.

Weiterführende Literatur und IST-Klärungen

Bücher sind für mich Instrumente
Das Simplonik-Handbuch für die tägliche Vereinfachungs-Praxis. Nachhaltige Veränderungen im Leben gelingen nur mit Lust und Wahrnehmung.
Haben Sie Sehnsucht nach Vereinfachung Ihres Lebens? Hier finden Sie die konkrete
Anleitung dazu. Glück, Erfüllung, Zufriedenheit und Erfolg können zur eigenen Sache werden. Bisher glaubte man, dies mit Willenskraft und Disziplin erreichen zu können. Das Simplonik-Handbuch führt hingegen mit zwingender Logik vor, dass nachhaltige Veränderungen nur mit Lust und besserer Wahrnehmung gelingen.
Lesen, anwenden - es funktioniert spürbar und ausnahmslos. Innerhalb weniger
Stunden kann man oft schon erste kleine Erfolge erleben. Das Wort Simplonik leitet
sich vom Begriff der "Simplicitas", lateinisch die Einfachheit ab und bedeutet die
Lehre, die Wissenschaft von der Einfachheit.
Das Simplonik-Praxishandbuch beinhaltet eine leicht zu erlernende, logische und
einfach anzuwendende Handlungsanweisung, mit der Sie die oben genannten vermeintlichen
"Ziele" bald als erfreuliche Begleiterscheinung in Ihrem Leben begrüßen können.

Zu bestellen beim Institut für Gesunden Menschenverstand e.V., Kosten: 29 Euro (inklusive Versand).
„Die Menschliche Schule“ - Ein Buch für die Befriedung des Denkens
Verneige Dich vor Denken und Grübeln, denn beides kannst Du bekanntlich nicht
einfach abstellen. Das Denken mittels Kontrolle dauerhaft ruhig zu stellen, ist schon
Generationen von Meditierenden vor Dir nicht gelungen. Also denke nach mit Herzenslust,
aber bitte konsequent und logisch, über das Leben und seine Gesetzmäßigkeiten.
Denke solange nach, bis Du verstehen kannst, dass die Logik sich selber widerlegt.
Dann hast Du die Grenze des Denkbaren erreicht und zugleich verstanden,
dass es jenseits der Schwelle nur noch um das Fühlen des Augenblicks geht. Es ging
immer schon allein darum, nur hast Du es nicht bemerkt. Am Ende steht also die logische
Erkenntnis, die der Verstand friedfertig und selbstzufrieden akzeptieren kann:
Im Leben geht es einzig und allein um sinnenvolles Fühlen.
Lasse den Verstand solange logisch nachdenken, bis er die Überflüssigkeit seines
Denkens versteht. Dann entsteht dauerhafte Ruhe aus Lust, statt zeitlich begrenztem
Stillstand aus meditativer Disziplin und Kontrolle.
Philosophisches Grundlagenwerk für alle, die über das SIMPLONIK-Anwendungs -
Handbuch hinaus die Entstehungsgeschichte des Wissens bis zum gemeinsamen Ursprung
von Wissenschaft und Religion zurückverfolgen wollen. Auf einem Schritt für Schritt nachvollziehbaren logischen Weg werden die simplonisch einfachen Zusammenhänge
aufgedeckt.
Der Lebenssinn erschließt sich aus dem Erleben des Augenblicks, dem Erkennen des
Sinnenvollen. Der konsequent logische Weg des Buches führt über eine Auflösung
vieler alltäglicher Grübeleien und Sorgen zu größerer Ruhe und Gelassenheit, der
Quelle für Inspiration, Kreativität und Vitalität. Das Erkennen universeller Vernetzungen
führt den Leser zu einer nicht gekannten Entscheidungsklarheit.